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Kategorien: Hobby & Freizeit.
Als der Firmengründer Fritz Berger am 17.03.1988 verstirbt, hinterlässt er nicht nur eine Firma, die auch heute noch seinen Namen trägt, sondern auch ein Unternehmen, dass sich zum größten Spezialversender im Bereich Camping und Outdoor in Europa entwickelt hat.
Hier die Firmenhistorie:
1958 gründet Fritz Berger sein Großhandels- und Versandhandelsunternehmen für Campingartikel auf dem elterliche Anwesen in Neumarkt.
1963 wird ein eigenes Firmengebäude erbaut.
1967 Der Aufschwung im Campinggeschäft macht weiter Neubauten notwendig. Der Firmensitz wird in Neumarkt aus Platzgründen von der Regensburger Straße in die Regerstraße verlegt.
1973 An der Regerstraße wird ein großes Betriebsgebäude erbaut, das den gewachsenen Bedürfnissen des Unternehmens voll gerecht wird.
1975 beschäftigt Fritz Berger 40 MitarbeiterInnen für das Versandgeschäft, die Zeltschneiderei und den Wohnwagenvertrieb. Im gleichen Jahr wird in Hohenwarth im Bayerischen Wald der Campingplatz eingeweiht.
1976 ist der Umfang der Firma derart ausgeweitet, dass der Gebäudekomplex laufend erweitert werden muss.
1978 wird eine Zeltfabrik in Traidersdorf/Steinbühl im Bay. Wald übernommen.
1979 wird ein Hochregallager für einer rationelle Lagerorganisation erstellt. Der Betrieb Fritz Berger beschäftigt jetzt mehr als 100 MitarbeiterInnen.
1980 wird der Campingplatze Waldcamping Brombach (im Neuen Fränkischen Seenland bei Pleinfeld) mit 600 Stellplätzen in Sichtweite des Großen Brombachsees eröffnet.
1982 Mit der Umwandlung der Firma in Loisirs Berger erweitert Fritz Berger das Versandgeschäft auf Frankreich aus. Zusätzlich wird die Übernahme einer Markisenfertigung im elsässischen Villé vollzogen.
1983 findet die Eröffnung einer Filiale in Frankfurt/Offenbach statt.
1984 erstellt Fritz Berger für seine Zeltfertigung ein Komplex in Steinbühl im Bayerischen Wald. Dort startet die Fritz Berger Textil GmbH ein eigenes Marken-Programm von Caravan- und Reisemobilvorzelten.
1986 wird ein neues Verwaltungsgebäude (aufgrund der ständigen Expansion) in Neumarkt errichtet. Dadurch wird die Verkaufsfläche des Marktes verdoppelt.
1987 eröffnet in Isny (im Allgäu) einen großer Fritz-Berger-Camping- und Freizeitmarkt.
1993 eine weitere Eröffnung: eines Freizeitmarkt in Gröbenzell bei München. Später wird er nach der Fusion mit Sport Berger nach Karlsfeld umziehen.
1995 dann die Vergrößerung und der gleichzeitige Umzug des Freizeitmarktes Offenbach von der Merianer Straße in die Sprendlinger Landstraße.
1997 Zusammenschluß mit dem Traditions-Unternehmen Sport Berger aus München. Durch Stärkung der Trekking- und Outdoorbekleidungs-Kompetenz wird Fritz Berger nun Europas größtes Spezialversandhaus für Camping, Caravaning und Freizeit.
1998 geht der erste Online-Shop an den Markt. Fritz Berger startet mit dem kompletten Katalog-Sortiment im weltweiten Netz. Heute ist www.fritz-berger.de einer der wichtigsten Bestell- und Kommunikationsweg im Unternehmen.
1999 wird das Unternehmen Fritz Berger das Versandgeschäft auf das benachbarte Österreich ausgeweitet. Zusätzliche Eröffnungen in Deutschland mit den Freizeitmärkten in Bad Kreuznach, Hamm, Mülheim und Wuppertal.
2000 Eröffnung des Freizeitmarkt Bielefeld.
2001 wird Fritz Berger eine Tochtergesellschaft der Neckermann Versand AG. Gleichzeitig eröffnet in Würzburg der erste Jack Wolfskin Store. In Dortmund wird unter dem Namen McCamp ein Outdoor Spezialgeschäft eröffnet. Im gleichen Jahr ist Baubeginn eines neuen Logistikcenters, eines Verwaltungsgebäudes und des Fritz-Berger-Flagshipstores in Neumarkt.
2002: überschreitet der neue Hauptkatalog erstmals die 500 Seiten-Marke, Er wird in einer Auflage von 1 Million Exemplaren produziert. Die erste Filiale in Baden-Württemberg wird mit dem Freizeitmarkt Stuttgart eröffnet. Der Umzug des kompletten Unternehmens in das neue Firmengebäude wird vollzogen. Das Gebäude rückt das Unternehmen auch architektonisch am Autobahnzubringer ins rechte Licht. Mega-Store-Eröffnung in Neumarkt und Eröffnungen weiterer Jack Wolfskin Stores in Düsseldorf, Wiesbaden und Mülheim.
2004 Eröffnung eines Marktes in Stuttgart-Weilimdorf und in Berlin.
2005 wird die Zusammenarbeit mit der ehemaligen Immler-Gruppe aufgebaut. Hierbei handelt es sich um eine für die Campingbranche einzigartige Kooperations – mit dem Fritz Berger Commission Concept entstehen neue attraktive Standorte, die dem Kunden angefangen vom Fahrzeugverkauf sowie der -vermietung über die Reparatur und Wartung bis hin zum umfangreichen Zubehör-Sortiment alles bieten, was der Camper benötigt. Mit dem gemeinsamen Auftritt der beiden Partner erweitert die Fritz Berger GmbH ihr bundesweites Vertriebsnetz um weitere sieben Standorte.
Januar 2006 Nach der erfolgreichen Markteinführung wird das Erfolgsmodell Commission Konzept weiter ausgebaut. Dabei werden an möglichen Partner entsprechende Anforderungen bezüglich Marktposition und Geschäftskonzept gestellt. Insgesamt handelt es sich um ein Modell, das vor allem der Camping-Kunde profitieren lässt. Durch die Kooperation von ansässigen bzw. etablierten Fahrzeug-Händlern und Fritz Berger als Spezialist für das Geschäft mit dem Zubehör entstehen attraktive Standorte, die alles bieten, was der Camper begehrt.
Im Mai 2006 übernimmt das Starnberger Beteiligungsunternehmen Arques Industries AG auf dem Wege eines Asset Deals den Geschäftsbetrieb der Fritz Berger GmbH.
Februar 2007 findet die Neueröffnung eines Freizeitmarktes in Winsen/Luhe und in Braunschweig statt.
2007 wird der Internet-Shop relauncht.
2008 ist das 50ste Jubiläums-Jahr bei Fritz Berger: der Freizeit- und Outdoor-Katalog ist mittlerweile 760 Gramm schwer geworden und zeigt auf rund 500 Seiten alles für das Camper-Herz. Aufgeteilt in acht übersichtliche Erlebniswelten präsentiert “der Große Berger” nicht nur hochwertige Qualitäts-Produkte rund um den Bereich Camping und Caravaning vor sondern gibt zu jeder Frage mit Tipps und praktischsten Produkten die richtige Antwort.
2008 werden die Eröffnungen von vier weiteren Freizeitmärkten gefeiert. Das Unternehmen Fritz Berger umfasst inzwischen 37 Freizeitmärkte.
Hier zum Online-Shop von: www.fritz-berger.de
Kategorien: Universalversand.
1954 wurde vom Kaufmann Friedrich Schwab der Schwab Versand gegründet. Die Firma mit Sitz in Hanau baute dann in den Jahren 1955-58 ein Filialnetz mit 8 Verkaufsstellen auf und brachte pro Saison einen kleinen Schwarz-Weiß-Katalog mit 34 bzw. 64 Seiten heraus.
1959 hatte das Unternehmen bereits einen Umsatz von 100 Mio. DM und wurde in die Friedrich Schwab & Co.KG ungewandelt. Weiter wurde 1963 der Vertrieb über Sammelbesteller aufgenommen. 1965 entstanden die ersten Schwab-Center in Hamburg und Berlin.
1966 wurde die Firma an die Börse gebracht mit dem Hauptaktionär International Securities Company aus New Jersey, eine Tochter der Singer Corporation.
Weitere Entwicklungen bis 1970:
- das Versandgeschäftes in Frankreich wurde aufgebaut
- die Tochtergesellschaft “Mehrwert GmbH & Co.KG” wurde gegründet (SB Geschäfte im Niedrigpreis-Segment)
- Einführung von mehreren Spezialkatalogen
- Übernahme der Kunden von Galeries Lafayette Hauptkatalog.
Die Zeit zwischen 1971 und ‘75 war eine schwierige geschäftliche Phase und der Betrieb wurde restrukturiert durch Straffung des Hauptkataloges und Konzentration auf den Versandhandel. Es wurde auch das Frankreichgeschäft abgegeben.
1976 übernahm dann der OTTO VERSAND die Mehrheit der Schwab Versand AG. Durch Synergien und neuer Unternehmenskonzeption ging es wieder aufwärts: Das Angebot brachte es nun auf einen Hauptkatalog, 6 Spezialkataloge und 5 Sonderkataloge mit insgesamt 2.700 Seiten pro Saison.
1979 wurde der Grundstein für ein Speziallager für “Hängende Konfektion” (Bügelware) in Langenselbold gelegt. Zusammen mit dem Warenverteilzentrum in Hanau können so bis heute Waren auf Bügeln auf insgesamt ca. 72 km Kleiderstange angeboten werden.
1986 hatten die Kataloge einen Seitenumfang von 3.500 Seiten und das Unterhehmen erwirtschaftete knapp 700 Mio. DM Umsatz.
1987 wird Witt Weiden (das älteste Versandhaus Deutschlands) übernommen, 1989 kommt aus Österreich der Versand ‘Moden Müller’ hinzu. Wieder ein Jahr später beteiligt sich Schwab zu 50% an der holländischen Gesellschaft Otto B.V., die dann 1996 komplett übernommen wird.
1991 beschäftigte der Verbund mittlerweile 3.500 MitarbeiterInnen bei einem Umsatz von 1.900 Mio DM.
Weitere Expansionen:
- ‘92 Einstieg in Ungarn (Versandhandelsgesellschaft Margáreta Katalogwarenhaus GmbH wurde übernommen – seit ‘95 Otto Katálogusáruház Kft.
- ‘93/’94: Witt steigt in den schweizerischen und österreichischen Markt ein.
1996 aus der Aktiengesellschaft die Schwab Versand GmbH
Weiter ging es:
- ‘97: Witt gründet die Firma ‘Sieh an!’
- ‘99: Gründung der Tochterfirma ‘Création L.’ durch Witt und der Einstieg in den tschechischen Markt durch Otto Ungarn.
- ‘00: Einstieg von Witt in Frankreich
- ‘01: Beteiligung beim Internetversender My Toys GmbH
- ‘02: Joint Venture mit Otto UK durch Witt
Der Schwab-Verbund setzt sich somit aus Universal- und Spezialversendern zusammen, die in fünf Ländern (DE, GB, FR, AT, CH) vertreten sind. Beschäftigt wurden Anfang ‘08 etwa 3.200 MitarbeiterInnen (auf Vollzeit hochgerechnet) und es wurden im Geschäftsjahr 2007/08 ein Erlös von 1.034 Mio. Euro erwirtschaftet.
Zur Angebot vom: Schwab Versand
