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Kategorien: Hobby & Freizeit.
Bei Buddelbini kann man völlig zu Recht behaupten, nomen est omen, denn hier wurden der bürgerliche Name und das Hobby in einen Topf geworfen. Der 1953 geborene Jochen Binikowski übernahm die Liebe zu den maritimen Miniaturen in Form der Buddelschiffe schon von seinen Ahnen.
Binikowski verkaufte zu Anfang nur die selbst gebauten Buddelschiffe und das Zubehör, aus dem sich andere Liebhaber selbst Schiffsmodelle in der Flasche bauen konnten. Sehr schnell überstieg die Nachfrage das Angebot und so entschloss sich der damals knapp Dreißigjährige, sein gesamtes Erspartes in den Aufbau einer kommerziellen Produktion zu stecken. 1980 war es so weit, die erste Produktionsstätte auf den Philippinen wurde eröffnet. Damit leistete er gleichzeitig Entwicklungshilfe, denn solche handwerklichen Tätigkeiten stellen auf den Philippinen dringend benötigte Einnahmequellen für die oft weit unter dem Existenzminimum lebenden Familien dar.
Auch die Traditionen der Buddelschiffe liegen Jochen Binikowski am Herzen und so war es nur ein logischer Schritt, 1983 ein eigenes kleines Museum zu eröffnen. Wer es besuchen möchte, muss sich zur Schiffsbegrüßungsanlage in norddeutschen Wedel begeben.
Nachdem die aus Asien rollende Welle der billigen Nachahmungen den europäischen Markt überschwemmte, brachte der 1998 gestartete Internethandel für die Binikowski Geschwister die entscheidende Wende. Bei Buddelbini kann man seither nicht mehr nur Schiffsminiaturen hinter Glas, sondern auch Flaggen aus aller Welt und traditionelle maritime Bekleidung bestellen. Auch verschiedene Schilder und Schiffsinstrumente finden sich im Sortiment von Buddelbini.
Zum maritimen Angebot von: www.buddelbini.de
Kategorien: Hobby & Freizeit.
Als der Firmengründer Fritz Berger am 17.03.1988 verstirbt, hinterlässt er nicht nur eine Firma, die auch heute noch seinen Namen trägt, sondern auch ein Unternehmen, dass sich zum größten Spezialversender im Bereich Camping und Outdoor in Europa entwickelt hat.
Hier die Firmenhistorie:
1958 gründet Fritz Berger sein Großhandels- und Versandhandelsunternehmen für Campingartikel auf dem elterliche Anwesen in Neumarkt.
1963 wird ein eigenes Firmengebäude erbaut.
1967 Der Aufschwung im Campinggeschäft macht weiter Neubauten notwendig. Der Firmensitz wird in Neumarkt aus Platzgründen von der Regensburger Straße in die Regerstraße verlegt.
1973 An der Regerstraße wird ein großes Betriebsgebäude erbaut, das den gewachsenen Bedürfnissen des Unternehmens voll gerecht wird.
1975 beschäftigt Fritz Berger 40 MitarbeiterInnen für das Versandgeschäft, die Zeltschneiderei und den Wohnwagenvertrieb. Im gleichen Jahr wird in Hohenwarth im Bayerischen Wald der Campingplatz eingeweiht.
1976 ist der Umfang der Firma derart ausgeweitet, dass der Gebäudekomplex laufend erweitert werden muss.
1978 wird eine Zeltfabrik in Traidersdorf/Steinbühl im Bay. Wald übernommen.
1979 wird ein Hochregallager für einer rationelle Lagerorganisation erstellt. Der Betrieb Fritz Berger beschäftigt jetzt mehr als 100 MitarbeiterInnen.
1980 wird der Campingplatze Waldcamping Brombach (im Neuen Fränkischen Seenland bei Pleinfeld) mit 600 Stellplätzen in Sichtweite des Großen Brombachsees eröffnet.
1982 Mit der Umwandlung der Firma in Loisirs Berger erweitert Fritz Berger das Versandgeschäft auf Frankreich aus. Zusätzlich wird die Übernahme einer Markisenfertigung im elsässischen Villé vollzogen.
1983 findet die Eröffnung einer Filiale in Frankfurt/Offenbach statt.
1984 erstellt Fritz Berger für seine Zeltfertigung ein Komplex in Steinbühl im Bayerischen Wald. Dort startet die Fritz Berger Textil GmbH ein eigenes Marken-Programm von Caravan- und Reisemobilvorzelten.
1986 wird ein neues Verwaltungsgebäude (aufgrund der ständigen Expansion) in Neumarkt errichtet. Dadurch wird die Verkaufsfläche des Marktes verdoppelt.
1987 eröffnet in Isny (im Allgäu) einen großer Fritz-Berger-Camping- und Freizeitmarkt.
1993 eine weitere Eröffnung: eines Freizeitmarkt in Gröbenzell bei München. Später wird er nach der Fusion mit Sport Berger nach Karlsfeld umziehen.
1995 dann die Vergrößerung und der gleichzeitige Umzug des Freizeitmarktes Offenbach von der Merianer Straße in die Sprendlinger Landstraße.
1997 Zusammenschluß mit dem Traditions-Unternehmen Sport Berger aus München. Durch Stärkung der Trekking- und Outdoorbekleidungs-Kompetenz wird Fritz Berger nun Europas größtes Spezialversandhaus für Camping, Caravaning und Freizeit.
1998 geht der erste Online-Shop an den Markt. Fritz Berger startet mit dem kompletten Katalog-Sortiment im weltweiten Netz. Heute ist www.fritz-berger.de einer der wichtigsten Bestell- und Kommunikationsweg im Unternehmen.
1999 wird das Unternehmen Fritz Berger das Versandgeschäft auf das benachbarte Österreich ausgeweitet. Zusätzliche Eröffnungen in Deutschland mit den Freizeitmärkten in Bad Kreuznach, Hamm, Mülheim und Wuppertal.
2000 Eröffnung des Freizeitmarkt Bielefeld.
2001 wird Fritz Berger eine Tochtergesellschaft der Neckermann Versand AG. Gleichzeitig eröffnet in Würzburg der erste Jack Wolfskin Store. In Dortmund wird unter dem Namen McCamp ein Outdoor Spezialgeschäft eröffnet. Im gleichen Jahr ist Baubeginn eines neuen Logistikcenters, eines Verwaltungsgebäudes und des Fritz-Berger-Flagshipstores in Neumarkt.
2002: überschreitet der neue Hauptkatalog erstmals die 500 Seiten-Marke, Er wird in einer Auflage von 1 Million Exemplaren produziert. Die erste Filiale in Baden-Württemberg wird mit dem Freizeitmarkt Stuttgart eröffnet. Der Umzug des kompletten Unternehmens in das neue Firmengebäude wird vollzogen. Das Gebäude rückt das Unternehmen auch architektonisch am Autobahnzubringer ins rechte Licht. Mega-Store-Eröffnung in Neumarkt und Eröffnungen weiterer Jack Wolfskin Stores in Düsseldorf, Wiesbaden und Mülheim.
2004 Eröffnung eines Marktes in Stuttgart-Weilimdorf und in Berlin.
2005 wird die Zusammenarbeit mit der ehemaligen Immler-Gruppe aufgebaut. Hierbei handelt es sich um eine für die Campingbranche einzigartige Kooperations – mit dem Fritz Berger Commission Concept entstehen neue attraktive Standorte, die dem Kunden angefangen vom Fahrzeugverkauf sowie der -vermietung über die Reparatur und Wartung bis hin zum umfangreichen Zubehör-Sortiment alles bieten, was der Camper benötigt. Mit dem gemeinsamen Auftritt der beiden Partner erweitert die Fritz Berger GmbH ihr bundesweites Vertriebsnetz um weitere sieben Standorte.
Januar 2006 Nach der erfolgreichen Markteinführung wird das Erfolgsmodell Commission Konzept weiter ausgebaut. Dabei werden an möglichen Partner entsprechende Anforderungen bezüglich Marktposition und Geschäftskonzept gestellt. Insgesamt handelt es sich um ein Modell, das vor allem der Camping-Kunde profitieren lässt. Durch die Kooperation von ansässigen bzw. etablierten Fahrzeug-Händlern und Fritz Berger als Spezialist für das Geschäft mit dem Zubehör entstehen attraktive Standorte, die alles bieten, was der Camper begehrt.
Im Mai 2006 übernimmt das Starnberger Beteiligungsunternehmen Arques Industries AG auf dem Wege eines Asset Deals den Geschäftsbetrieb der Fritz Berger GmbH.
Februar 2007 findet die Neueröffnung eines Freizeitmarktes in Winsen/Luhe und in Braunschweig statt.
2007 wird der Internet-Shop relauncht.
2008 ist das 50ste Jubiläums-Jahr bei Fritz Berger: der Freizeit- und Outdoor-Katalog ist mittlerweile 760 Gramm schwer geworden und zeigt auf rund 500 Seiten alles für das Camper-Herz. Aufgeteilt in acht übersichtliche Erlebniswelten präsentiert “der Große Berger” nicht nur hochwertige Qualitäts-Produkte rund um den Bereich Camping und Caravaning vor sondern gibt zu jeder Frage mit Tipps und praktischsten Produkten die richtige Antwort.
2008 werden die Eröffnungen von vier weiteren Freizeitmärkten gefeiert. Das Unternehmen Fritz Berger umfasst inzwischen 37 Freizeitmärkte.
Hier zum Online-Shop von: www.fritz-berger.de
