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Kategorien: Universalversand.
Die Geschichte vom Versandhaus Heine begann 1951, als Karl Heinrich Heine keinen Vertrieb für sein selbst entwickeltes Spiel ‘Kulturmosaik’ fand. Er ließ von ihm entworfene Werbemittel mit dem Fahrrad in Karlsruhe und Umgebung verteilen. Durch die Auflage von 50.000 Exemplare ließ sich das Spiel über 100.000 mal verkaufen und wurde so der Grundstock für das Unternehmen.
In den Folgejahren wurde die Firma als Versandhaus für exklusive Kunstgegenstände und ausgefallene Geschenkartikel ausgebaut. Es konnten so Waffen, Antiquitäten oder auch russische Ikonen und sogar ein Rolls-Royce (Jahrgang 1936) aus dem königlichen Fuhrpark der Queen Elizabeth II. (1977 für 190.000 DM) durch Katalogbestellung geordert werden.
Als 1976 durch die große Karlsruher Brandkatastrophe der Sitz des Unternehmens fast vollständig zerstört wurde, konnte durch den Einsatz der MitarbeiterInnen und der geretteten Kundendatei der Versand schon nach 2 Wochen wieder aufgenommen werden. Im selben Jahr übernahm der Otto Versand 100% der Heinrich Heine GmbH.
1984 machte Heine den Schritt ins Ausland: 100.000 Kataloge werden in der Schweiz verschickt mit der Folge einer heutigen Tochterfirma im Nachbarland. Mit dem Namen HELLINE erschien dann 1991 der erste französische Versandkatalog.
Als weitere Neuerung wurde 1992 ein ‘Kundenclub’ ins Leben gerufen, der dann später auch in der Schweiz und in Österreich etabliert wurde. Österreich kam erstmals 1995 in den Genuss des Hauptkataloges.
1993 expandierte die Heine GmbH durch Übernahmen: Alba-Moda und Sport-Scheck wurden zum Anbieter für Spezial-Sortimente. Somit wird Heine auch im stationären Einzelhandel (Sport-Scheck) tätig. Dieser Handel wird später mit Outdoor-Mode durch Eddie Bauer-Boutiquen ausgeweitet – Filialen von Eddie Bauer Deutschland, einem Joint Venture zwischen Heine, Sport-Scheck und Eddie Bauer Inc..
Der Heine-Internetauftritt geht 2000 mit einem Online-Shop ins Netz. Auch die Fusionierung mit Frankonia findet in diesem Jahr statt.
Trotz der Expansionen (zuletzt mit Heinrich Heine B.V. 2006 in den Niederlanden) behielt das Unternehmen mit der ‘Gallerie der Besonderheiten’ den Anspruch auf das Exquisite: die mittlerweile knapp 3.000 MitarbeiterInnen (ca. 650 davon am Firmensitz in Karlsruhe) kümmern sich neben Mode und Accessoires auch weiterhin um exklusive Geschenkideen wie Original-Werke von DalÃ, Chagall und Miró oder Sammler-Uhren von Cartier und erwirtschaften so einen Umsatz von etwa einer Milliarde Euro.
Zum Angebot von: www.heine.de
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